Windpark Höhn

Aktuelles zum Windpark Höhn

Auf der Webseite des Windpark Höhns informieren wir über aktuelle Ereignisse. Zudem finden Sie im Online-Magazin der evm einen interessanten Bericht. Zum Beitrag Windpark Höhn zum Anfassen.

Tag der offenen Tür im Windpark

Erweiterung des Windparks Höhn fertiggestellt – Blick hinter die Kulissen und Rahmenprogramm für die ganze Familie

Die Erweiterung des Windparks Höhn ist abgeschlossen. Das will die Energieversorgung Mittelrhein (evm) gemeinsam mit den Bürgern feiern und lädt zu einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 26. August, ab 11 Uhr ein. Schon seit 2016 drehen sich drei Windenergieanlagen in der Westerwaldgemeinde. Anfang dieses Jahres wurde der Windpark von der evm in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Höhn um zwei neue Anlagen erweitert. Etwa 35 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen die nun fünf Windenergieanlagen jedes Jahr. Damit können rund 24.000 Menschen versorgt werden. „Wir freuen uns, dass die Erweiterung des Windparks so gut geklappt hat – vor allem auch weil wir zum ersten Mal die Rolle des Projektierers selbst übernommen haben“, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm.

Die evm bietet am Tag der offenen Tür ein buntes Programm für die ganze Familie:

Neben einem Gewinnspiel und Informationen rund um das Thema Windkraft ist auch für Unterhaltung gesorgt: Der Musikverein Neuhochstein-Schönborn und die „Oellinger Blasmusikanten“ sorgen für den passenden musikalischen Rahmen. Auch die Freiwillige Feuerwehr Höhn wird, zusammen mit der Jugendfeuerwehr, vor Ort sein. Für die Kleinsten lädt die evm-Hüpfburg zum Toben ein, und auch für leckere Snacks und Getränke ist gesorgt.

Besonders interessant dürfte auch der Blick in die Windkraftanlage mit Führung sein. Da es rund um die Windenergieanlagen kaum Parkplätze gibt, richtet die evm einen kostenfreien Shuttle-Bus vom Marktplatz in Höhn ein. „So kommen alle auf sicherem Weg zum Fest und auch wieder zurück“, erklärt Marcelo Peerenboom.  Ab 10.30 Uhr fährt der Shuttle-Bus alle 30 Minuten vom Marktplatz in Höhn zum Windpark und zurück.

Montage am Windpark Höhn

Es ist vollbracht. Die nagelneue Windanlage streckt ihre drei Flügel in den strahlend blauen Himmel.

Foto: evm/Ditscher

Windpark bekommt Flügel

Erweiterung des Windparks in Höhn fast abgeschlossen

Jetzt sind Geduld und Präzision gefragt: Zentimeter um Zentimeter nähert sich das rund 65 Meter lange Rotorblatt seinem künftigen Platz. Dieser befindet sich ziemlich genau 134 Meter über dem Fundament des nagelneuen Windrads, das die Energieversorgung Mittelrhein (evm) gerade in Höhn im Westerwaldkreis errichten lässt. Ein Spezialkran zieht das Rotorblatt behutsam nach oben in schwindelerregende Höhe, wo es schließlich von den Errichtungsexperten in Empfang genommen wird. Von unten wirken die Monteure wie Miniaturfiguren und sind kaum zu erkennen. Sie dürfen nun keinen Fehler machen und müssen dafür sorgen, dass das Rotorblatt exakt dort landet, wo es hingehört, und es anschließend sicher montieren.

Projektleiter Markus Behr von der evm ist froh, dass die Montage endlich erfolgen kann. „Bis zuletzt war nicht klar, wann genau die Gondeln und dann die Rotorblätter angebracht werden konnten. Immerhin geht es um zentimetergenaue Präzision. Daher müssen die Rahmenbedingungen stimmen.“ Mit diesen Rahmenbedingungen meint der Experte für Erneuerbare Energien insbesondere Wetter und Windstärke. „Ist es zu kalt und zu schneereich, kommen die langen Transportfahrzeuge mit den Teilen gar nicht bis zur Baustelle“, so Markus Behr. „Wenn es zu windig ist, können sie mit dem Kran nicht an ihre exakte Stelle manövriert werden.“

Schwierig war das auch in diesem Fall. Eis, Schnee, Wind und Regen waren eine besondere Herausforderung für die Baumaßnahme. Dazu kam noch Sturm Frederike. „Nach diesem mussten wir erst einmal aufräumen“, erinnert sich Behr. „Bäume waren auf das Baugelände und die Zufahrten gefallen. Auch an den Einsatz des Krans war in dieser Zeit nicht zu denken.“ Davon ließen sich die Experten der evm aber nicht entmutigen. Schließlich haben sie ähnliches schon bei den drei schon stehenden „Schwester“-Anlagen in Höhn erfolgreich bewältigt. Hier haben Eis und Schnee den Bau 2016 erschwert und den Transport länger hinaus gezögert. Und dann kam auch noch die närrische Zeit dazwischen. „In dieser Zeit war es schwer, eine Polizei-Eskorte für den Schwertransport zu bekommen“, schmunzelt der Projektleiter.

Geduld und Ausdauer haben sich am Ende auch diesmal ausgezahlt: Während zuletzt Schneefall und Straßenglätte den Transport der Rotorblätter behinderte und zwischendurch sogar komplett stoppte, ging dann alles reibungslos über die Bühne. Es war nicht nur – ganz wichtig – windstill, sondern es schien sogar die Sonne, und das bei strahlend blauem Himmel. „So wurden wir mit einer wirklich tollen Kulisse belohnt, was auch den Arbeitern noch einmal mehr Freude macht“, resümiert Markus Behr.

Die Bilanz seitdem kann sich sehen lassen: Etwa 20,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen die drei Windenergieanlagen in Höhn jedes Jahr. Rund 14 Millionen Kilowattstunden sollen dank der beiden in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Höhn neu errichteten Anlagen jedes Jahr dazukommen. Damit könnten dann rund 24.000 Menschen versorgt werden, wobei rund 18.000 Tonnen des klimaschädlichen CO2 eingespart werden.

„Wir freuen uns, dass das Projekt so erfolgreich zu Ende gegangen ist, besonders da wir hier zum ersten Mal die Rolle des Projektierers selbst übernommen haben“, erklärt evm-Vorstandsmitglied Bernd Wieczorek. Das freut auch Markus Behr und sein Team. Rund sieben Monate haben sie gemeinsam an dem Bau der beiden neuen Windenergieanlagen gearbeitet. „Nach so langer Zeit ist es schön, jetzt die fertigen Windräder sehen zu können“, erklärt der Projektleiter. Bis Ende Märzsollen sie an das Stromnetz angeschlossen sein und ihre Energie liefern.

Windpark Höhn bekommt neuen Flügel

Zentimeter um Zentimeter nähert sich das dritte Rotorblatt seinem künftigen Platz in 134 Meter Höhe.

Foto: evm/Ditscher.

Zuwachs für den Windpark

evm errichtet zwei weitere Windenergieanlagen in Höhn

Die Bilanz kann sich sehen lassen: 20,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen die drei Windenergieanlagen in Höhn jedes Jahr. Nun erweitert die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) den Windpark zusammen mit der Ortsgemeinde Höhn. Zwei neue Windenergieanlagen sollen sich ab dem Frühjahr 2018 in der Gemarkung Höhn drehen und jährlich zusätzlich rund 14 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Sie befinden sich ganz in der Nähe der jetzigen Standorte, etwa 1,5 Kilometer nordöstlich vom Ortskern Höhn. Zusammen mit den drei bestehenden Anlagen wird dann so viel Strom erzeugt, wie rund 24.000 Menschen durchschnittlich jährlich verbrauchen. Und dabei werden rund 18.000 Tonnen des klimaschädlichen CO₂ eingespart. "Ich freue mich, dass wir das Projekt gemeinsam mit der Gemeinde weiterführen können", erklärt Josef Rönz, Vorstandsvorsitzender der evm. "Wir gehen so einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer regenerativen Energiezukunft." 15 Windenergieanlagen, vier Solarparks, zwei Wasserkraftwerke sowie eine Biogasanlage betreibt die evm bereits. Die Erweiterung der Anlagen in Höhn nur ein Jahr nach der offiziellen Einweihung mit einem Bürgerfest zeigt, wie groß das Vertrauen der Gemeinde in das kommunale Energie- und Dienstleistungsunternehmen ist. "Wir führen die Partnerschaft mit der evm gerne fort", so Ortsbürgermeister Hans-Dieter Kraft. "Die Vorteile, die ein solcher Windpark für uns als kleinen Ort im Westerwald bringt, liegen auf der Hand: Mit den Einnahmen können wir in Kindergärten, Kinderspielplätze, Infrastrukturmaßnahmen, den Ausbau von Gemeindestraßen und Ortsverschönerungsmaßnahmen investieren. Und darüber hinaus produzieren wir mehr klimafreundliche Energie als wir selbst verbrauchen."

Das Besondere an der Erweiterung für die evm: Anders als bei den bisherigen Windenergieanlagen, die externe Projektentwickler geplant haben, übernimmt das kommunale Unternehmen diese Aufgabe nun selbst. "Mit den vielen Projekten, an denen wir bisher beteiligt waren, konnten wir unseren Erfahrungsschatz stetig erweitern, sodass unsere Experten nun bereit sind, selbst als Projektierer aufzutreten", erklärt Josef Rönz. "So entwickeln wir uns als Unternehmen ständig weiter und meistern die Herausforderungen, die vor uns liegen. Mit Erfolg: Die Planungen liegen genau im Soll." Nachdem die Erweiterung genehmigt wurde beginnt in den kommenden Wochen der Bau der Zuwegung. Denn ein solches Projekt braucht große Fahrzeuge, die die einzelnen Bauteile an ihren Aufstellungsort bringen. Dazu müssen die Wege entsprechend ausgebaut beziehungsweise teilweise neu angelegt werden. Im Herbst plant die evm, die Fundamente zu gießen und danach die Türme, die Gondeln und die Rotorblätter zu montieren. Bereits im kommenden Frühjahr sollen sich die neuen Windräder mit einer Nennleistung von je 3,2 Megawatt zusammen mit ihren "Geschwistern" drehen.

Betrieben wird der Windpark Höhn von einer Projektgesellschaft, an der, neben dem Hauptgesellschafter evm, auch die Rheinische Energie AG (rhenag) beteiligt ist.

Windpark Höhn offiziell eröffnet

Tag der offenen Tür im Windpark Höhn gut besucht - Betreiber evm und rhenag informierten über Anlagen - buntes Programm für Klein und Groß

HÖHN. Familien und Technikinteressierte aus Höhn und Umgebung haben am Sonntag (12. Juni) den Windpark Höhn aus der Nähe begutachtet und seine Eröffnung gefeiert: Seine Betreiber - die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) und ihr Projektpartner Rheinische Energie AG (rhenag) - hatten nach erfolgreichem Ende des Probebetriebs die Bevölkerung zum Tag der offenen Tür geladen und den Park dabei gleichzeitig offiziell eingeweiht. Er wurde von Vertretern der evangelischen und katholischen Gemeinde gesegnet, danach stiegen viele bunte Luftballons in den Himmel auf. Neben Informationen rund um erneuerbare Energien und Führungen durch den Windpark, sorgten Musik und ein buntes Programm für gute Unterhaltung.

Wichtiger Schritt beim Klimaschutz
Die drei Windenergieanlagen des Parks sollen künftig jedes Jahr rund 20,5 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen - so viel wie 14.000 Menschen in etwa durchschnittlich jährlich verbrauchen. Da der Windstrom fossile Energien ersetzt, erspart das neue Projekt der Umwelt künftig jedes Jahr rund 12.000 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids "Das möchten wir feiern", sagte Hans-Dieter Kraft, Bürgermeister der Ortsgemeinde Höhn. Seine Gemeinde stellt sich auf eine grüne Energiezukunft ein: Der Windpark ist bereits das zweite Projekt, das die Gemeinde mit der evm umgesetzt hat. Denn bereits 2014 wurde mit der evm ein Solarpark realisiert, der seither jährlich rund 1,5 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom produziert. Die Betreiber haben in den Windpark über 15 Millionen Euro investiert, dessen Planung und Bau der Projektentwickler juwi übernommen hat.

Zukunft intelligent gestalten
Josef Rönz, Vorstandsvorsitzender der evm, freute sich, dass die Anlagen wie geplant Ende März dieses Jahres in Betrieb gehen konnten - trotz der Widrigkeiten der Winterbaustelle. "Hohe Windgeschwindigkeiten beim Aufbau, Eis, Schneefall, dichter Nebel: All das führte zu einigen Herausforderungen für die Fertigstellung", zählte er auf und dankte allen Beteiligten für deren Einsatz, der schließlich zum termingerechten Projektanschluss führte. Der Ausbau der Strom- und Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Quellen ist ein Bestandteil der nachhaltigen Energiezukunft, für welche sich die evm in enger Zusammenarbeit mit Kommunen und Partnern wie der rhenag engagiert. Auch die Effizienzsteigerung bei der Wärmeversorgung gehört zur Energiezukunft: "Das Thema Energiespeicher und eine intelligente Vernetzung von Erzeugung, Netz und Abnehmern müssen noch mehr in den Fokus rücken, wenn wir unseren Energiebedarf zunehmend aus regenerativen Energieträgern decken wollen", waren sich Josef Rönz und Kurt Rommel, Vorstandsmitglied der rhenag, einig.

Damit Kommune und Bürger profitieren
Für Gerhard Loos, Verbandsbürgermeister Westerburg, ist die Akzeptanz der Energiewende und der damit verbundenen Veränderungen der Energieversorgung wichtig. Von daher begrüßte er die Initiative der evm, gemeinsam mit 6 Landkreisen und ihren 50 Verbandsgemeinden und verbandsgemeindefreien Städten sowie der Stadt Koblenz eine Bürgerumfrage - den Regionalen Energiewende-Kompass - zu diesem Thema zu starten. Höhns Bürgermeister Hans-Dieter Kraft bekräftigte: "Wir können jetzt die Energiezukunft mitgestalten und zwar so, dass unsere Kommune langfristig davon profitiert - nicht nur monetär, sondern auch aus Sicht der Versorgungsqualität." Nur gemeinsam könne es gelingen, dass die Region auch für die nächsten Generationen lebenswert bleibe.

Örtliche Vereine und Feuerwehr mit von der Partie
Neben Informationen rund um erneuerbare Energien und Führungen durch den Park gab es am Tag der offenen Tür ein Gewinnspiel und viel Unterhaltung. Das Artistik- und Comedy-Duo "Chapeau Bas" trat ebenso auf wie der Musikverein Neuhochstein-Schönberg und die Oellinger Blasmusikanten. Auch die Jugend der Freiwilligen Feuerwehr Höhn war mit einem Programm vor Ort, Kinder tobten sich in der Hüpfburg aus. Ein eigens eingerichteter Shuttle-Bus sorgte für einen kostenlosen Gästetransfer zwischen Marktplatz Höhn und dem Windparkareal.

Windpark Höhn stellt sich vor.
Viele Luftballons ließen Familien und Technikinteressierte aus Höhn und der Umgebung mit den evm-Vorständen Josef Rönz und Bernd Wieczorek, rhenag-Vorstand Kurt Rommel, Gerhard Loos (Verbandsbürgermeister Westerburg), Hans-Dieter Kraft (Bürgermeister der Ortsgemeinde Höhn) und Bernhard Hamacher (Gemeindereferent Katholische Kirchengemeinde Höhn) sowie Pfarrer Maic Zimmermann (Evangelische Kirchengemeinde Höhn) über dem neu eröffneten Windpark Höhn in den Himmel steigen.
Quelle: evm

Windpark öffnet seine Türen

Tag der offenen Tür am Windpark Höhn: mit Blick hinter die Kulissen und einem Rahmenprogramm für die ganze Familie

HÖHN. Rund 20,5 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr soll der neu erbaute Windpark in Höhn produzieren - So viel wie rund 14.000 Menschen jährlich verbrauchen. Ende März wurde der Bau mit dem Anschluss an das örtliche Mittelspannungsnetz abgeschlossen. Das möchte die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) gemeinsam mit ihrem Projektpartner Rheinische Energie AG (rhenag) feiern und lädt dazu alle Bürger, Kommunalvertreter und Dienstleister zu einem Tag der offenen Tür ein. „Am 12. Juni von 11 bis 17 Uhr erhält jeder die Möglichkeit, selbst einen Blick aus nächster Nähe auf unseren Windpark zu werfen", so Katharina Gardyan, Pressesprecherin der evm. Offiziell eröffnen werden den Windpark Hans-Dieter Kraft, Bürgermeister der Ortsgemeinde Höhn sowie die Vorstände der evm und der rhenag.

Blick in die Windkraftanlage
„Außerdem bieten wir ein buntes Programm für die ganze Familie", erklärt die Pressesprecherin weiter. Neben einem Gewinnspiel und Informationen rund um das Thema Windkraft, ist auch für Unterhaltung gesorgt: Das Artistik- und Comedy-Duo "Chapeau Bas" tritt ebenso auf wie der Musikverein Neuhochstein-Schönborn und die "Oellinger Blasmusikanten". Auch die Freiwillige Feuerwehr Höhn wird, zusammen mit der Jugendfeuerwehr, vor Ort sein. Für die Kleinsten lädt die evm-Hüpfburg zum Toben ein und auch für leckere Snacks und Getränke ist gesorgt. Besonders interessant dürfte auch der Blick in die Windkraftanlage mit Führung sein.

„Da es rund um die Windenergieanlagen kaum Parkplätze gibt, haben wir einen kostenfreien Shuttle-Bus vom Marktplatz in Höhn eingerichtet", erklärt Katharina Gardyan. „So kommen alle auf sicherem Weg zum Fest und auch wieder zurück." Ab 10:30 Uhr fährt der Shuttle-Bus alle 30 Minuten vom Marktplatz in Höhn zum Windpark und zurück.

Windpark Höhn geht in Betrieb

Bau beendet: Ortsgemeinde Höhn, evm und rhenag nehmen Windpark in Betrieb

HÖHN. Seit Montag (21. März) drehen sich alle drei Windenergieanlagen im Windpark Höhn. Mit dem Anschluss an das örtliche Mittelspannungsnetz ist der Bau des Windparks abgeschlossen. Der Windpark soll ab sofort so viel Strom erzeugen, wie rund 14.000 Personen im Jahr benötigen. Damit kann die Ortsgemeinde Höhn mehrfach den Strombedarf für ihre Einwohner abdecken, was besonders Bürgermeister Hans-Dieter Kraft freut: „Mit unserem Windpark liefern wir sauberen Strom für die Region und leisten unseren Beitrag zur Umsetzung der Energiewende. Ich bin stolz, dass wir dieses weitere Projekt hier bei uns realisieren konnten.“ Für die Ortsgemeinde Höhn ist es – in Zusammenarbeit mit der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) – nicht das erste regenerative Projekt. 2014 konnte bereits der Solarpark in Höhn gemeinsam realisiert werden. „Es ist ein gutes Gefühl, eine intensive Projektarbeit heute innerhalb der geplanten Bauzeit abschließen zu können. Dank einer ambitionierten Zeitplanung und eines effizienten Projektmanagements ist es gelungen, in nur acht Monaten die Anlagen zu errichten und an das öffentliche Stromnetz anzuschließen“, sagt Dr. Steffen Weil, Bereichsleiter Energieerzeugung bei der evm. In Summe hat das Unternehmen gemeinsam mit dem Projektpartner Rheinische Energie AG (rhenag) rund 15 Millionen Euro investiert. Inklusive einer eigens dafür errichteten 20 kV Übergabestation der Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG, der Netzgesellschaft in der evm-Gruppe. Geplant und Errichtet wurde der Windpark vom rheinhessischen Projektentwickler juwi.

Sommerfest für Bürger geplant
Für die nächsten zwei Wochen befindet sich der Windpark zunächst einmal in einem Probebetrieb, um ihn Schritt für Schritt technisch optimal einzustellen. „Die Anlagen müssen sozusagen erst einmal auf Herz und Nieren geprüft werden. Es ist normal, dass zu Beginn noch die eine oder andere Feinheit optimiert werden muss“, sagt Dr. Steffen Weil. Ist der Probebetrieb abgeschlossen, wird auch die Baustelle nach und nach zurückgebaut. Bis spätestens Juni soll hier alles wieder hergerichtet sein. Dann wird es nämlich noch ein großes Sommerfest für alle Bürger, Dienstleister und Kommunalvertreter geben. „Jeder erhält dann die Möglichkeit, selbst einen Blick aus nächster Nähe auf unseren Windpark zu werfen“, so der Bürgermeister abschließend.

Windpark Höhn geht in Betrieb
Nachdem alle Flügel am Windpark Höhn befestig sind, konnte nun der Park mit insgesamt drei Windenergieanlagen in Betrieb genommen werden.
Quelle: evm/Brand

Windpark Höhn gewinnt an Höhe

Ortstermin mit Vertretern der Ortsgemeinde Höhn und der evm - Windräder wachsen in die Höhe - Bauarbeiten im Plan - Fertigstellung im Frühjahr

KOBLENZ/HÖHN. Alle Augen gen Himmel - das braucht es, will man die Spitze der sich aktuell im Bau befindlichen Türme erblicken: So geschehen ist das am Freitag (4. Dezember) im Wald bei Höhn. Bereits rund 90 Meter hoch recken sich dort jetzt die ersten beiden Türme von insgesamt drei Windenergieanlagen in die Höhe. Der dritte lugt auch schon fast aus den Baumwipfeln hervor; sein Fundament und der Kranstellplatz sind startklar für den Aufbau. Jedes Fundament hat einen Durchmesser von 20 Metern und bringt rund 1.300 Tonnen an Beton und Eisen auf die Waage; jedes Windrad wird rund 140 Meter hoch werden. Dass die Bauarbeiten im Plan sind, davon überzeugten sich bei einem Ortstermin der Bürgermeister der Ortsgemeinde Höhn, Hans-Dieter Kraft, und Beigeordneter Oliver Mohr sowie der gesamte Vorstand der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) bestehend aus Josef Rönz, Dr. Karlheinz Sonnenberg und Bernd Wieczorek. Mit von der Partie waren von der evm auch Dr. Steffen Weil, Bereichsleiter Energieerzeugung, und Projektleiter Markus Behr. Bereits im März 2016 soll der Windpark mit drei Windrädern und einer installierten Leistung von etwa 7,6 Megawatt in Betrieb gehen. Er wird dann jedes Jahr genügend Strom für rund 14.000 Menschen erzeugen. Die Investoren sind die evm und die Rheinische Energie AG; sie kostet das Projekt rund 15 Millionen Euro.

Beide sehen in der Energiewende eine große Chance, die Lebensqualität gerade in ländlichen Gebieten zu fördern. "Das geht am besten über Beschäftigung und Einnahmen", sagt Josef Rönz, Vorstandsvorsitzender der evm. Dem größten kommunalen Energie- und Dienstleistungsunternehmen aus Rheinland-Pfalz ist es wichtig, Kommunen in der Region ein starker und zuverlässiger Partner zu sein. "Gemeinsam mit der evm können wir die Energiezukunft hier so gestalten, dass wir als Kommune davon langfristig profitieren - nicht nur monetär", betont Bürgermeister Hans-Dieter Kraft und fügt hinzu: "Durch das Engagement der Gemeinde und ihrer Bürger für erneuerbare Energien stellen wir auch sicher, dass unsere Stromversorgung umweltschonend, nachhaltig und sicher ist. Wir leisten in Höhn unseren Beitrag zum Klimaschutz."

Windpark Höhn gewinnt an Höhe
90 Meter hoch ist der Turm des geplanten Windrades bereits, 140 Meter hoch soll er noch bis zur Inbetriebnahme im März werden. Davon überzeugten sich am Freitag die evm-Vorstände zusammen mit dem Bürgermeister von Höhn.
Quelle: evm/Brand

Windpark Höhn geht in die Umsetzungsphase

Baubeginn ist erfolgt - Strom für rund 14.000 Menschen - 15 Millionen Euro Investition

HÖHN. In dieser Woche beginnen die Bauarbeiten für die Umsetzung des lange geplanten Windparks Höhn. Zunächst sind der Ausbau der notwendigen Zuwegung und die Verlegung der Kabeltrasse geplant. Zuvor wurde von Bernd Wieczorek, Vorstandsmitglied der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm), und rhenag-Vorstand Kurt Rommel ein Vertrag mit dem Projektentwickler juwi geschlossen. Beteiligt sind an dem Windpark die evm mit 66,8 Prozent und die rhenag mit 33,2 Prozent.

"Ich bin glücklich, dass das Projekt jetzt in die Tat umgesetzt wird und wir als kleine Gemeinde zusätzlich zum Solarpark auf unserer Gemarkung bald einen weiteren Beitrag zur Energiewende leisten können", sagte Hans-Dieter Kraft, Bürgermeister der Ortsgemeinde Höhn. Und er freut sich umso mehr, weil der Windpark jetzt zügig umgesetzt wird: Die Windkraftanlagen sollen sich bereits im Frühjahr 2016 drehen. "Mit der engen Kooperation von örtlicher Kommune und zwei in der Region verwurzelten Versorgern hat der Windpark Höhn Modellcharakter. Er zeigt exemplarisch, wie die Energiewende dezentral gelingt, wenn starke Akteure gemeinsam Verantwortung übernehmen. Deshalb freue ich mich über dieses Projekt besonders", hielt Kurt Rommel fest. Bereits in den vergangenen Jahren hatten die Ortsgemeinde Höhn und juwi wichtige Vorarbeiten geleistet. Unter anderem waren mehrere Gutachten notwendig, um das Genehmigungsverfahren erfolgreich abzuschließen.

Rund 15 Millionen Euro werden evm und rhenag nun gemeinsam in den nächsten Monaten in den Windpark investieren, finanziert durch die WGZ-Bank und die örtliche Westerwaldbank. "Auch beim Bau setzen wir nach Möglichkeit auf Firmen aus der Umgebung. Uns ist wichtig, die Wirtschaftskraft in der Region zu stärken, denn dort sind auch unsere Wurzeln", erklärt Bernd Wieczorek. Die evm sehe in der Energiewende eine große Chance, die Lebensqualität gerade in ländlichen Gebieten zu fördern. "Das geht am besten über Beschäftigung und Einnahmen", fügt das Vorstandsmitglied der evm an.

Gebaut wird im Waldstück zwischen Höhn, Hellenhahn-Schellenberg, Neustadt und Fehl-Ritzhausen. Das 12.000 Quadratmeter große Areal gehört teilweise der Ortsgemeinde Höhn und teilweise privaten Eignern. Dieses ist bereits für den Bau vorbereitet, Ausgleichsmaßnahmen für die gerodeten Bäume werden nach Fertigstellung des Windparks umgesetzt. In dem Waldstück werden drei Windkraftanlagen des Herstellers General Electric vom Typ GE 2.5-120 mit einer Nennleistung von jeweils 2,5 Megawatt und einer Nabenhöhe von rund 140 Metern entstehen. Durch den Rotordurchmesser von 120 Metern hat dann jede der Anlagen eine Gesamthöhe von rund 200 Metern. Die Planer gehen von einer jährlichen Stromerzeugung von 20,5 Millionen Kilowattstunden aus - das entspricht dem durchschnittlichen Bedarf von etwa 14.000 Menschen. Eingespeist wird der Windstrom über eine neue unterirdisch verlegte Leitung in das Mittelspannungsnetz der Energienetze Mittelrhein GmbH, der Netzgesellschaft in der evm-Gruppe. Alleine über den Windpark wird die Ortsgemeinde Höhn künftig bilanziell mehr als viermal mehr Strom produzieren, als die 3.050 Einwohner verbrauchen. Doch damit nicht genug: Bereits seit August 2014 liefert ein Solarpark in Höhn jährlich rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom. Auch hier ist die evm Partner der Kommune.

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(Projektmanager)


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E-Mail: Markus.Behr@evm.de


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